Beratung für Pflegende

Gerade größere Betriebe verfügen über gute Voraussetzungen, pflegende Beschäftigte beratend und unterstützend zu begleiten:


  • Bereitstellung externer Informationen: Der Arbeitgeber stellt Informationen zu externen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sowie zu regionalen Anlaufstellen bereit, beispielsweise zu Pflegestützpunkten oder kommunalen Beratungsstellen.

  • Thematische Gesundheitstage: Das Unternehmen kann Gesundheitstage oder Informationsveranstaltungen durchführen, bei denen das Thema „Pflege“ einen besonderen Schwerpunkt bildet.

  • Interne Ansprechpersonen: Beschäftigte können zu Pflege-Guides oder Pflegelotsen qualifiziert werden, um als interne Ansprechpersonen für pflegende Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung zu stehen.

  • Interne Vernetzung: Durch interne Vernetzungsangebote oder den Austausch mit (ehemals) pflegenden Beschäftigten können Erfahrungen geteilt und gegenseitige Unterstützung ermöglicht werden.

  • Externe Fachberatung: Der Betrieb kann externe Fachberatungen zu Pflegethemen organisieren, beispielsweise zur Begutachtung und Einstufung in Pflegegrade oder zu Leistungsansprüchen.

  • Seminare und Schulungen für Pflegende: Unternehmen können Seminare oder Trainings für pflegende Beschäftigte anbieten, unter anderem zu folgenden Themen:

    • Entlastung durch technische Methoden und Hilfsmittel

    • Selbst- und Zeitmanagement

    • Förderung von Resilienz



  • Umgang mit emotionalen Belastungen: Zusätzlich können Trainings zum Umgang mit emotional belastenden oder herausfordernden Situationen angeboten werden.

  • Coaching und Supervision: Pflegende Angehörige können die Möglichkeit erhalten, Coachingangebote oder Supervision in Anspruch zu nehmen, um die eigene Situation zu reflektieren und zu stabilisieren.