
Jeder Mensch kann zu jeder Zeit pflegebedürftig werden. Ob sich Pflegebedürftigkeit langsam ankündigt oder plötzlich und unerwartet kommt: Sie verändert das Familienleben radikal und kann sich auf die Erwerbstätigkeit auswirken. Alleine nach den Kriterien der Pflegeversicherung
gab es Ende 2023 knapp 5,7 Mio. Pflegebedürftige jeden Alters in der Bundesrepublik, tatsächlich sind es aber noch deutlich mehr.
Im Jahr 2023 wurden 86% zu Hause versorgt. Laut BMFSFJ/Beirat pflegen neben der Arbeit etwa drei Millionen Berufstätige noch Angehörige zu Hause. Für berufstätige Pflegende stellt sich so immer mehr die Frage, ob und wenn ja, wie sie ihre Berufstätigkeit mit der Angehörigenpflege vereinbaren können.


Gleichzeitig haben die Unternehmen immer mehr mit dem Mangel an Fachkräften zu kämpfen und sind darauf angewiesen, ihre Mitarbeitenden im Betrieb zu halten. Diese Seite möchte für Arbeitgeber*innen praxisnahe Lösungen aufzeigen, wie sie die Belastung ihrer Mitarbeiter reduzieren und eine unterstützende Arbeitsumgebung schaffen können.
Dies schließt flexible Arbeitszeiten, Informationsressourcen für Mitarbeiter und Schulungen zum Umgang mit Stressoren ein.
Das Projekt „Care and Work“ will Arbeitgeber*innen in Südniedersachsen unterstützen Strukturen herzustellen, die es pflegenden Mitarbeiter*innen besser ermöglicht, ihre Caretätigkeit mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinen.
Im Ergebnis soll das Projekt sowohl den Betrieben bei der Fachkräftesicherung als auch den pflegenden Angehörigen beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes nutzen.
Lösungsmöglichkeiten
Arbeitsorganisation
Arbeitsort
Arbeitszeit
Beratung für Pflegende
Finanzielle Unterstützung
Gesundheitsförderung/-management
Information und Kommunikation
Personalentwicklung




